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Erschienen: Juli 2011
Preis: 12 Euro (+ Versand)
Umfang: 2 x 12,5 Meter
Leseprobe
 
Inhaltsübersicht
- "Wir hätten da mal ein paar Fragen..."
Wir haben zehn kreativen Menschen Fragen zum Werden und Sein ihrer Arbeiten gestellt – hier ihre Antworten.
Schwankendes Nichts Das Nichts, der Anfang und das Werden und Sein aus dem Blickwinkel der Physik: Ein Telefoninterview mit dem Physikprofessor und Fernsehmoderator Harald Lesch. Stegreif – der kurze Prozess Stegreife sind an Gestaltungshochschulen eine gängige Lehrmethode, bei der in kürzester Zeit eine Gestaltungsaufgabe zu bewältigen ist. Wir gaben drei interdisziplinären Teams zwei Tage Zeit, um eine von uns gestellte Aufgabe zu bearbeiten. Wie das ablief und was dabei herauskam, schildern wir in dieser „48-Stunden-Reportage“.
Der Prozess des Entwerfens Die Schrift „Tilia“ ist Ergebnis der in Wismar entstandenen Diplomarbeit von Tobias Albert. In dieser NORTE-Ausgabe kommt sie als Satzschrift zum Einsatz. Wie ist sie entstanden? Ein junger Schriftdesigner lässt sich in die Karten blicken.
Let there be Rock! Wie „schreibt“ man Songs? Wir haben zwei Rockbands zum Entstehen ihrer Musik befragt und dabei Einblicke in ihre sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen erhalten.
Die Schönheit des Alterns Alle wollen jung und schön bleiben. Die Schmuckdesignerin Linda Schuch hinterfragt mit ihrem Schmuckkonzept das Ideal der ewigen Jugendlichkeit und zeigt, dass altersbedingte Veränderungen nicht hässlich sind. Neurowissenschaften und die Willensfreiheit als Illusion Welchen Einfluss hat der Mensch auf sein Werden und Sein? Einige Neurowissenschaftler behaupten, die Freiheit unseres Willens sei nur eine Illusion, und sprechen uns die Verantwortung für unser Tun ab. Sind ihre Thesen tragfähig? Können wir wirklich nichts dafür, wie wir sind?
Kann die Chaosforschung das Chaos entwirren? Schmetterlingseffekte, Attraktoren, Mandelbrotfiguren – durch die Chaosforschung wird Unvorhersehbares berechenbar. Ein Interview mit Priv.-Doz. Dr. Reinhard Mahnke.
Zwischen Wäldern, Feldern und Atommüll Sensationsbilder von politischen Demonstrationen sind uns aus den Medien bekannt. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? In Wort und Bild schildert Virginie Prüss ihre Eindrücke von der Protestkultur der Anti-Castor-Demonstrationen im Wendland.
Bis er verschwindet In modernen Gesellschaften scheint den Menschen die Zeit davonzulaufen. Jano Tenev fotografierte im Zuge seiner Diplomarbeit mit einer Lochkamera den japanischen Alltag – entstanden sind ungewöhnliche Zeitrafferaufnahmen einer Gesellschaft in Eile.
All in One Im Leben eines Menschen verändert sich seine Persönlichkeit ständig, und seine Identität setzt sich aus vielen verschiedenen Facetten zusammen. Aber was geschieht mit dem Ich im digitalen Raum? Ein Beitrag über Identität in Zeiten der digitalen sozialen Netzwerke. Die grünen Ingenieure Sie tragen das Werden schon in ihrer Berufsbezeichnung und setzen sich vornehmlich mit Fragen der Energieeffizienz, der Nachhaltigkeit und mit Technikfolgen auseinander: Verfahrens- und Umwelttechniker scheinen in vielerlei Hinsicht besondere Ingenieure zu sein. Neugierig geworden, unterhielten wir uns mit Mathias Wilichowski und Manfred Sellner, beide Professoren an der Hochschule Wismar.
Nichts ist so schnell veraltet wie die Zukunft Der polnische Schriftsteller Stanisław Lem entwarf Zukunftsmodelle, die durch ihre Hellsichtigkeit selbst gestandene Futurologen zum Staunen bringen. Wie kam er zu seinen treffenden Schlussfolgerungen?
Die Wünschbarkeit der Zukunft Es ist das Vermögen jeder Art von Kunst, eigene Welten zu schaffen, und auch Gestalter tragen mit ihren Entwürfen dazu bei, dass aus Wünschen Wirklichkeiten werden können. Der Literaturwissenschaftler Stefan Willer demonstriert am Beispiel eines epischen Gedichts von Johann Wolfgang Goethe das prognostische Potential der Poesie.
Wohnen und Leben Wie gestaltet sich das Wohnen in der Zukunft? Drei Beispiele von architektonischen Reaktionen auf den demografischen Wandel werden hier vorgestellt und damit auf Entwicklungen aufmerksam gemacht, mit denen wir uns auseinandersetzen sollten.
- Es lebe der Tod!
- Leben und Tod gehören zusammen. Doch der Tod ist in der westlichen Welt negativ besetzt und wird gerne verdrängt. In anderen Kulturkreisen aber betrachten die Menschen den Tod gelassener: Andrea Köster stellt uns den mexikanischen „Tag der Toten“ vor.
- Von der Insel aufs Festland
- Utopia ist ein nicht existenter Ort, der Entwurf einer Wunschwelt ohne Mängel. Welchen Stellenwert besitzen Utopien heute? Und müssen utopische Vorstellungen auf einsamen Inseln verweilen?
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